Blasenentzündung

Ursachen für Harnwegsinfektionen

Blasenentzündungen

Fast 4 Millionen Menschen, meist Frauen, leiden jährlich an zum Teil immer wiederkehrenden Infektionen der Harnwege. Meist handelt es sich um so genannte unkomplizierte Infektionen (Blasenentzündungen), die nur die unteren Harnwege betreffen: die Harnblase und die Harnröhre. 
Diese treten häufig akut auf, können aber insbesondere bei Frauen immer wieder auftreten.

Geschieht dies häufiger als dreimal im Jahr, spricht man von einem wiederkehrenden Harnwegsinfekt.

Da die Infektionen, auch die oberen Harnwege betreffen können: Harnleiter, Nierenbecken, Nieren, sollten sie rechtzeitig behandelt werden, um ernstere Erkrankungen zu vermeiden.

Unter einem komplizierten Harnwegsinfekt versteht man alle Infektionen bei Personen mit besonderen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf oder für Folgeschäden, wie z.B.:

  • Harnwegsinfektionen bei Kindern
  • Schwangeren
  • generell bei Männern
  • bei Diabetikern
  • bei immunsupprimierten Personen (z.B. nach einer Organtransplantation).

FUNKTION DER HARNBLASE

Die Blase ist das Sammelbecken für den Harn, den die Nieren kontinuierlich bilden und durch die Harnleiter abgeben. Pro Tag entstehen ca. eineinhalb Liter Harn. Die Blase kann etwa einen Liter Urin aufnehmen, normalerweise tritt jedoch schon bei einer Urinmenge von 150 bis 300 ml Harndrang auf. Durch die willentliche Steuerung der Blasenentleerung kann der Harn kontrolliert über die Harnröhre ausgeschieden werden.

RISIKOFAKTOREN

Es gibt einige Voraussetzungen und Grunderkrankungen, die die Infektionsgefahr steigen lassen.

Risikofaktoren sind:

  • Reduzierte Immunabwehr
    Bei Erkrankungen jeder Art und/oder durch Hygienefehler ist die Krankheitsabwehr geschwächt.
  • Diabetes:
    Vor allem bei schlecht eingestelltem Stoffwechsel kann die Nierenfunktion beeinträchtigt sein.
  • Störungen der Blasenentleerung
    Angeborene Verengungen der ableitenden Harnwege, Blasensteigen oder Prostatavergrößerung behindern den Harnabfluss.
  • Blasenkatheter
    Die Schleimhaut von Harnröhre und Blase können verletzt werden, schädliche Keime können von außen eingeschleppt werden.
  • Verhütung mit Spermien abtötenden Cremes
    Natürliche Keimflora und Schutzschicht der Schleimhäute können eventuell geschädigt werden. Eine verstärkte Anhaftung und Vermehrung von unerwünschten Bakterien ist möglich.
  • Schwangerschaft
    Durch die Hormonumstellung verändern sich die Schleimhäute, der Aufstieg von Bakterien in den Harnwegen ist erleichtert.
  • Wechseljahre
    Durch die Hormonumstellung verändern sich die Schleimhäute. Das dünnere Gewebe wird schlechter durchblutet und ist dadurch anfälliger für Infektionen.

URSACHEN

Die Harnröhre ist die Verbindung zwischen Blaseninnerem und der Außenwelt. Sie bietet damit Krankheitserregern eine Möglichkeit, in den Körper einzudringen. Einer Entzündung liegt daher meist eine Infektion mit Bakterien aus dem Darm oder bei Frauen aus der Scheide zugrunde.

Die Bakterien können über die Harnröhre in die Blase aufsteigen und dort eine Entzündung auslösen. Wenn nur die Blasenschleimhaut und keine tieferen Schichten betroffen sind, sprechen Ärzte von einer „unkomplizierten Blasenentzündung”.

Meist werden Blasenentzündungen durch Escheria Coli-Bakterien (75 %) verursacht. Diese sind Teil unserer natürlichen Darmflora, gelangen sie jedoch durch eine falsche Intimhygiene in die Harnröhre, kommt es zu Infekten.

Frauen haben hier leider anatomisch bedingt einen Nachteil – ihre Harnröhre ist mit einer Länge von 4 cm sehr kurz (zum Vergleich: bei Männern ist sie zwischen 20 und 25 cm lang), so dass Bakterien leichter aufsteigen können.

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